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Fürstenhaus bzw. ehem. Rothschildsches Kinderasyl
Haus in Göstling an der Ybbs (19710)
Das Fürstenhaus in Göstling an der Ybbs steht im Osten des Ortskerns der Marktgemeinde und ist als Denkmal unter Schutz. Es wurde ursprünglich als Gewerkenhaus im 13. Jahrhundert erwähnt und stand bis 1864 in der Familie Fürst. 1878 gründete Bettina Rothschild eine Stiftung für ein Kinderheim für Forstarbeiter, das bis 1950 im Eigentum der Familie blieb. Seitdem gehört das Gebäude der Gemeinde. Das Gebäude ist ein hakenförmiger, zweigeschoßiger Baublock mit Schopfwalmdach aus dem 17. Jahrhundert. Die Fassade zeigt riesenpilastergegliederte Elemente und Stuckkapitellen. Im Erdgeschoß sind Stegrahmenfenster aus dem 18. Jahrhundert sowie ältere Fenster aus dem 17. Jahrhundert vorhanden. Im Inneren gibt es eine Säulenhalle mit kreuzgratigem Gewölbe und eine Stuckdecke aus dem 18. Jahrhundert. Die Treppenbrüstung enthält einen Grenzstein aus 1693 und ein Schmiedeeisengitter aus 1844. Das Fürstenhaus bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und beherbergt Räume mit historischen Elementen wie Stuckdecken und Fenstern. Die Architektur spiegelt verschiedene Bauphase wider, von der Renaissance bis ins 18. Jahrhundert. Die Ausblicke und die Räume im Erdgeschoß sowie die Treppenbrüstung mit Inschriften und Wappen zeigen die reiche Geschichte des Gebäudes. Die Umgebung umfasst die Marktgemeinde Göstling an der Ybbs und die Region Niederösterreichs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gebäude
- Ort
- Göstling an der Ybbs
- Adresse
- Göstling an der Ybbs 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Ehem. Feuerwehrdepot, ehem. Stall45 m
- Kriegerdenkmal58 m
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- Pfarrhof195 m
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