BurgenSchwabenBezirk Schwaben

Burgstall Thurneck

archäologische Stätte in Deutschland

Die Burg Thurneck ist eine abgegangene hochmittelalterliche Burg im Hahnenbachtal, über dem Ortsteil Thurneck in Mönchsdeggingen im Landkreis Donau-Ries. Sie liegt auf einem nordwestlich vorspringenden Hügelsporn, etwa 24 Meter über dem Tal. Die Burgstelle ist durch einen tiefen und breiten Graben abgetrennt und vom Wald überwachsen. Die Burg war Sitz der Herren von Thurneck, die 1251 erstmals urkundlich erwähnt wurden. Sie wurde 1259 an die Grafen von Oettingen vergeben und später mehrfach zwischen verschiedenen Adelsgeschlechtern verändert. Das Jagdschloss, das ab 1664 aus der Burg gestohlen wurde, wurde 1730 erweitert und 1835 wieder aufgegeben. Die Burgstelle ist etwa 30 × 75 Meter groß und durch einen bis zu 16 Meter tiefen Graben abgegrenzt. Mauerreste und Schuttriegel sind erhalten, sowie eine Mulde, die den Standort des ehemaligen Bergfriedes vermuten lässt. Innerhalb der Ruine steht ein Forsthaus, das aus dem abgebrochenen Jagdschloss stammt. Die Umgebung umfasst den Wald und das Hahnenbachtal.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Mönchsdeggingen
Erbaut
1251
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Quellen:Burgstall Thurneck (CC0-1.0)

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