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Raben Steinfeld
Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern
Raben Steinfeld ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Sie liegt südöstlich von Schwerin und wird vom Amt Crivitz verwaltet. Der Ort befindet sich am Südostufer des Schweriner Sees, nördlich der Lewitz-Niederung. Fast die Hälfte der Gemeinde ist bewaldet und Teil eines Natur- und Landschaftsschutzgebietes. Die Gemeinde besteht aus zwei Ortsteilen, dem Unterdorf südlich der B 321 und dem Oberdorf nördlich der Bundesstraße. Der Ort hat eine reiche Geschichte, darunter die Erwähnung 1410 und die Errichtung einer Burg bereits 1160. Das Schloss wurde 1886/1887 zur Sommerresidenz umgebaut und war bis 1995 Sitz einer Ingenieurschule für Forstwirtschaft. In der Nähe endete 1945 der Todesmarsch von Häftlingen aus dem KZ Sachsenhausen, und 1973 wurde eine Mahn- und Gedenkstätte errichtet. Die Gemeinde ist auch für ihre Gedenkstelen, Eichen und den Steingarten bekannt, der 2009 bei der Bundesgartenschau präsent war. In Raben Steinfeld gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter das Großherzogliche Jagdschloss im Neorenaissance-Stil, zwölf Familiengestütswärterhäuser und einen englischen Landschaftspark mit 34 Eichen. Die Mahn- und Gedenkstätte beherbergt eine Monumentalplastik von Gerhard Thieme sowie vier Reliefstelen. Zudem gibt es eine Gedenkstelle an der B 321 und ein Geologisches Museum. Der Wasserturm im Park wurde zu einem Quartier für Fledermäuse umgebaut. Die Gemeinde liegt an der B 321 und in der Nähe der A 14.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Amt Crivitz
- Seehöhe
- 60 m
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