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Hammerbrotwerke
Fabriken einer Großbäckerei der Wiener Arbeiterschaft in Wien und Umgebung, die von 1909 bis 1969 existierte
Die Hammerbrotwerke waren eine Großbäckerei der Wiener Arbeiterschaft, die von 1909 bis 1969 in Schwechat existierte. Sie entstanden aus der Fusion mehrerer Genossenschaften und wurden von der Sozialdemokratie initiiert. Die Fabrik lag außerhalb des Arbeiterbezirks Favoriten, auf dem ehemaligen Gelände der Österreichischen-Alpinen Montangesellschaft. Die Errichtung begann 1908 und wurde 1909 fertiggestellt. Die Hammerbrotwerke wurden als Antwort auf hohe Brotpreise und Tarifkonflikte gegründet. Sie deckten den Brotbedarf der Arbeiterschaft und setzten auf Werbung, was sie zu einer Konkurrenz der Arbeiterkonsumvereine machte. Die Fabrik war in technischer und hygienischer Hinsicht modern und verfügte über eigene Garagen und eine Dampfmühle. Während des Zweiten Weltkrieges diente das Gelände auch als militärische Einrichtung. In Schwechat standen die Hammerbrotwerke im Zentrum der Produktion. Das Werk wurde 1909 eröffnet und war mit einer Mühle ausgestattet. Während des Krieges wurde es von der Heeresbäckerei und anderen militärischen Einrichtungen genutzt. Das Areal wurde 2018 verkauft, und seitdem sind Wohnungen geplant. 2024 kam es erneut zu einem Brand.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fabrik
- Ort
- Schwechat
- Adresse
- Innerbergerstraße 28
- Erbaut
- 1909
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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