château de Lantenay

📷 Bild: Wikimedia Commons

SchlösserBourgogne-Franche-ComtéBezirk Bourgogne-Franche-Comté

château de Lantenay

Schloss in Frankreich

Das Château de Lantenay ist ein 17. Jahrhundert errichtetes Schloss in Lantenay, einem Dorf in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Es liegt an der östlichen Grenze des Ortschaftsgebiets auf einem Hügel. Das Schloss war im Mittelalter ein bedeutendes Zentrum, wo wichtige historische Ereignisse stattfanden, wie die Hochzeit von Hugues IV und Alix im Jahr 1268 sowie die Testamentseröffnung von Eudes IV im Jahr 1349. Im 16. Jahrhundert wurde es von Jean Bouhier erworben und neu errichtet, wobei Teile des alten 12. Jahrhundert Schlosses erhalten blieben. Das Schloss ist ein Beispiel für die Architektur des 17. Jahrhunderts und besteht aus zwei Gebäudeteilen in Form eines „L“. Die Westfassade wird von zwei quadratischen Pavillons flankiert, die jeweils einen mit Stahlgitter versehenen Treppenraum enthalten. In der Innenhofbereich gibt es einen Nymphenbrunnen, der in eine Terrassenmauer eingebaut ist, sowie eine restaurierte Glashütte und ein 17. Jahrhundert Pavillon. Die Fassaden, Dächer und weitere Elemente sind als Monument historique eingetragen. Im Schloss sind zwei monumentale Treppen im Norden und Süden des Gebäudes als Denkmäler klassifiziert. Die Anlage umfasst einen englischen Landschaftspark, einen Korbkäfig und eine alte Kapelle mit Dachziegeln aus Lava. Die Restaurierung im Jahr 1922 veränderte die Raumplanung und die Innenausstattung, wobei die Dekoration des 18. Jahrhunderts wiederhergestellt wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Lantenay
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich

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