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Kunějov
Kunějov ist ein Ortsteil der Gemeinde Člunek in Tschechien und liegt als Grabenangerdorf in der Region Südmähren. Der Ort grenzt im Süden an Dobrá Voda und Senotín, im Norden an Člunek und im Osten an Kaproun. Die historische Entwicklung des Ortes reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als er auf dem Gebiet eines aufgelösten Meierhofes entstand. Die Sprache und Namensformen des Ortes deuten auf eine bairische Besiedlung hin, die im 12./13. Jahrhundert erfolgte. Die Flurgrenzen entsprachen ursprünglich den Grenzen zwischen Österreich und Böhmen. Der Ort war bis ins 17. Jahrhundert Teil der Herrschaft Neuhaus und später der Herrschaft Neubistritz. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Kunas zur Tschechoslowakei eingemeindet, was zu Spannungen und der Sudetenkrise führte. 1938 wurde der Ort zum deutschen Reichsgau Niederdonau. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er wieder der Tschechoslowakei zugeordnet. 1964 wurde Kunějov in die Gemeinde Člunek eingegliedert. Heute besteht das Dorf aus 33 Wohnhäusern mit 51 Einwohnern. Im Ort gibt es eine Kapelle der Heiligen Philipp und Jakob aus dem Jahr 1855 sowie ein Kriegerdenkmal. Die Sehenswürdigkeiten sind in der Region gut verankert und können zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden. Die Umgebung bietet landschaftliche Eindrücke und historische Bezüge, die die lokale Geschichte widerspiegeln. Die Bevölkerung lebte traditionell von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Handwerk.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien
- Ort
- Člunek
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