📷 Bild: Wikimedia Commons
Záhony
Stadt in Ungarn
Záhony ist eine Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg. Sie liegt im Nordosten Ungarns, 61 Kilometer nordöstlich von Nyíregyháza, am linken Ufer der Theiß. Die Theiß bildet die Grenze zur Ukraine und Slowakei. Die Stadt grenzt an Zsurk und Győröcske. Auf der gegenüberliegenden Uferseite der Theiß befinden sich die ukrainischen Orte Solomonowo und Tschop. Záhony wurde 1989 zur Stadt erhoben und entwickelte sich durch die Eisenbahninfrastruktur zu einer wichtigen Grenzstadt. Die Bahnstrecke Nyíregyháza–Ungvár verlieh der Stadt 1873 den Bahnanschluss. Im Zuge des Ersten Wiener Schiedsspruches 1938 und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Záhony wieder ungarisch. Die Stadt war ein bedeutender Grenzbahnhof und entwickelte sich zu einer Eisenbahnerstadt. Der Schienengüterverkehr sank nach 1991, was die Bedeutung der Stadt beeinflusste. In Záhony gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter der Brunnen mit Bronzevögeln am Hauptplatz, das Denkmal „Tor des Ostens“ und das Heimatmuseum. Die Stadt besitzt mehrere Kirchen, darunter die griechisch-katholische Kirche und die römisch-katholische Kirche. Záhony hat Städtepartnerschaften mit Čierna nad Tisou, Pecica und Tschop. Die Stadt ist ein wichtiger Grenzübergang für den Straßen- und Eisenbahnverkehr in die Ukraine.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Grenzstadt, Stadt in Ungarn
- Ort
- Kreis Záhony
- Website
- http://www.zahony.hu/
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