📷 Bild: Wikimedia Commons
château de Saint-Ouen
Schloss in Frankreich
Der Château de Saint-Ouen liegt in Saint-Ouen-sur-Seine in der Île-de-France und wurde im 19. Jahrhundert von Jean-Jacques-Marie Huvé im neupalladianschen Stil erbaut. Das Gebäude ist vollständig als historisches Monument klassifiziert und gilt als besonders guter Vertreter der Architektur der Restauration. Der ursprüngliche Inhalt des Châteaus, bis zu seinem Umzug nach Lorraine im 19. Jahrhundert, zählt zu den qualitativsten Möbelstücken seiner Zeit und könnte zukünftig wieder im Château ausgestellt werden. Der Château war im 17. Jahrhundert Sitz der Familie de Boisfranc und wurde durch den Architekten Antoine Lepautre erweitert. Die Orangerie, mit einer Freske zur Göttin Cérès, sowie ein großer Parc, der bis heute als Parc des Docks von Saint-Ouen existiert, zeugen von der Pracht der Zeit. Die Marquise de Pompadour, die den Château zwischen 1759 und 1764 nur als usufruct erhielt, führte eine umfassende Renovierung durch, die über 500 000 Livres kostete. Sie verwandelte das Schloss in ein Symbol ihrer sozialen und politischen Macht. Der Château ist heute ein Teil des Parc des Docks und umgeben von der Seine sowie der historischen Altstadt von Saint-Ouen. Die Räume umfassen ein großes Parterre, eine Orangerie mit Fresken und einen zentralen Salon à l’italienne, der als Messempfang für Könige diente. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Seine und ist Teil der städtischen Landschaft, die bis heute von der historischen Bedeutung des Châteaus geprägt ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Saint-Ouen-sur-Seine
- Architekt
- Jean-Jacques-Marie Huvé
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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