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Klostergut Reinshof
Klostergut der Klosterkammer Hannover in der Gemeinde Friedland in Südniedersachsen
Das Klostergut Reinshof liegt im Leinetal zwischen Göttingen und Niedernjesa in der Gemeinde Friedland. Es gehört zur Klosterkammer Hannover und ist als Baudenkmal geschützt. Der Hof ist nördlich von Niedernjesa auf 150 m über NN gelegen und umfasst ein Wasserschutzgebiet sowie Teile des Landschaftsschutzgebietes Leinebergland. Ein Taubenturm ist ein markantes Merkmal der Anlage. Das Klostergut wurde 1890 als eigenständiges Gut gegründet und bis 1980 von der Klosterkammer verwaltet. Seit 1980 dient es der Georg-August-Universität Göttingen als Versuchswirtschaft für Agrarökonomie und Agrartechnik. Die Fläche umfasst 252,7 ha, davon 240 ha Ackerland. Die Versuchsstation beinhaltet ein Labor, ein Gewächshaus und eine Maschinenhalle. Die Forschung konzentriert sich auf umweltschonende Anbausysteme und ökologischen Landbau. Auf dem Gelände des Klosterguts gibt es historische Spuren wie eine Landwirtschaftsbahn und Spurrillenschienen. Die Region war im Nationalsozialismus von Zwangsarbeit geprägt, wobei das Klostergut als größter Arbeitgeber auftrat. Der Rosdorfer Baggersee, ein Naherholungsgebiet, liegt westlich des Gutshofs. Die Hofanlage ist Teil der historischen Siedlung Reynholdeshusen, die im 6. Jahrhundert gegründet wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Friedland
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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