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Schloss Račice
Schloss in Tschechien
Das Schloss Račice steht im Ortsteil Račice der Gemeinde Račice-Pístovice im Drahaner Bergland, Tschechien. Es thront auf einem Sporn südwestlich des Dorfes, über dem Tal des Baches Račický potok. Gegen Osten verläuft das Tal des Rakovec, und eine alte Straße führte seit dem Mittelalter von Wischau in das Gebirge nach Kiriteyn. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Zunächst eine gotische Burg, wurde es im 16. Jahrhundert zu einem Renaissanceschloss umgebaut. 1830 erwarb Johann von Mundy das Schloss und ließ es im Empirestil umbauen. 1864 verkaufte er es an Eduard von Kramsta, der es 1874 an den Baron von Palm weitergab. 1894 erwarb den Besitz der Wiener Industrielle Sir Paul Eduard von Schoeller. Das Schloss beherbergt heute touristische Einrichtungen. Es diente in der Zeit der Sudetenkrise 1938 als Sitz des Generalkommandos der tschechoslowakischen Wehrmacht. 1945 wurde es nach den Beneš-Dekreten enteignet. 1947 wurde es dem Staatsbetrieb für Bekleidungsindustrie übertragen und ab 1959 als Sonderschule genutzt. 2017 verkaufte der Kreis Südmähren das Schloss an einen privaten Investor, der es renoviert und touristisch nutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Račice (Račice-Pístovice)
- Erbaut
- 1300
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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- Račice (Račice-Pístovice)208 m
- Račice-Pístovice273 m
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