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Mariensäule mit Pestheiligen
Mariensäule in Hollabrunn (18637)
Die Mariensäule in Hollabrunn ist ein barockes Denkmal im westlichen Weinviertel von Niederösterreich. Sie steht unter Denkmalschutz und wurde nach der Pestepidemie in Wien 1679 errichtet. Die Säule trägt eine Statue der Maria Immaculata und beherbergt eine Nische mit der Liegefigur der hl. Rosalia von Palermo, die seit 1625 als Pestheilige verehrt wird. Die Pestepidemie 1679 und der erneute Ausbruch 1708 bis 1714 führten zur Errichtung der Säule. 1713 baute die Stadt Hollabrunn vier Statuen der Pestheiligen Franz Xaver, Rochus von Montpellier, Sebastian und Johannes Nepomuk an. Die Statuen sind in einer Balustrade umgeben und stehen auf eigenen Sockeln. Der Sockel trägt eine Inschrift, die die Errichtung der Säule durch die Vorfahren der Stadt begründet. Die Mariensäule bietet einen Blick auf die historische Bedeutung der Pestheiligen in Hollabrunn. Die Umfriedung mit den Statuen und die Inschrift auf dem Sockel dokumentieren die religiöse und kulturelle Reaktion auf die Pestepidemien. Die Säule ist Teil der städtischen Landschaft und vermittelt Einblick in die Geschichte des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Mariensäule
- Ort
- Hollabrunn
- Adresse
- Hauptplatz
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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