Westdeutschland

Zoo Köln

Der Kölner Zoo im nördlichen Stadtteil Riehl, nahe dem Rhein, wurde am 22. Juli 1860 eröffnet und gehört damit zu den ältesten Zoos Deutschlands. Auf 20 Hektar leben nach dem Bestand von Ende 2019 rund 11.700 Tiere aus 863 Arten. Wer herkommt, sieht Elefanten, Giraffen und Löwen - besucht aber zugleich ein Stück Architekturgeschichte des 19. Jahrhunderts. Denn mehrere Anlagen aus der Gründungszeit stehen noch: der Seelöwenfelsen von 1887, der Affenfelsen von 1914 und vor allem das Vogelhaus von 1899 im russisch-orthodoxen Stil, das heute als Südamerikahaus dient und 2021 saniert wurde. Daneben steht die jüngere Generation begehbarer Großanlagen. Das Urwaldhaus von 1985 war eines der frühen Immersionsgehege in Deutschland und bietet Menschenaffen 2.200 Quadratmeter in dschungelartiger Umgebung. 2004 kam der rund zwei Hektar große Elefantenpark für Asiatische Elefanten hinzu, 2010 der Hippodom: eine begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft auf 3.500 Quadratmetern mit Unterwasserscheiben. Das Großaquarium stammt von 1971 und zeigt neben Fischen auch Echsen, Krokodile und ein Insektarium. Der Rundgang lässt sich in wenigen Stunden bewältigen, füllt mit Aquarium und Fütterungen aber leicht einen Tag. Zum täglichen Programm gehören unter anderem die Pinguinfütterung und das Elefantenbad. Für Kinder gibt es Spielplatz und Lernstationen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

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