📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Saathain
Schloss in Deutschland
Die Ruinen des Schlosses Saathain liegen an der Schwarzen Elster, in Saathain, einem Ortsteil der Gemeinde Röderland in Südbrandenburg. Das historische Gebäude wurde 1945 durch einen Brand zerstört, nur die Grundmauern blieben erhalten. Die ehemalige Parkanlage wurde in einen Rosengarten umgewandelt und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Region um Saathain hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, als das castrum Sathim urkundlich erwähnt wurde. Das Schloss und das umliegende Rittergut waren Teil wichtiger Wehranlagen und Verkehrsverbindungen an der Schwarzen Elster. Die Herrschaft umfasste mehrere Orte und war bis Mitte des 14. Jahrhunderts als Reichslehen dem Stift zu Naumburg zugehörig. Die Besitzer wechselten häufig, bis die Familie Bormann den Besitz bis 1945 behielt. Die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg führte zur Verluste von Archiven, Kunstschätzen und Kirchenbüchern. Heute ist der Rosengarten und die umliegende Natur ein Zentrum für Kultur und Veranstaltungen. Die ehemalige Gutskirche aus dem Jahr 1629 ist unter Denkmalschutz und seit 1990 öffentlich zugänglich. Sie wird regelmäßig für Konzerte und Ausstellungen genutzt. Vor der Kirche steht ein Gedenkstein für Wolfgang Bastian, der die Kirche rettete. Im Schlosspark befindet sich eine Steinerne Chronik, die die Geschichte von Saathain dokumentiert. Der Park beherbergt zudem einen Skulpturenpark mit Werken des Künstlers Ararat Haydeyan.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Rittergut, Gutshof
- Ort
- Brandenburg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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