Schloss Gimborn

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Schloss Gimborn

Schloss in Deutschland

Schloss Gimborn liegt im Ortsteil Gimborn der Gemeinde Marienheide im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen. Es ist eine ehemalige Wasserburg, die sich in einem abgelegenen Tal der oberen Leppe auf 278 Meter über dem Meeresspiegel befindet. Die Anlage wurde 1874 von den Freiherren von Fürstenberg zu Gimborn erworben und ist seitdem in deren Besitz. Das Schloss dient seit 1969 als Tagungs- und Begegnungsstätte der International Police Association. Einmal jährlich öffnet es für das Schützenfest der Gimborner St. Sebastianus-Schützenbruderschaft. In der Geschichte war es Residenz der Grafschaft Gimborn-Neustadt und wurde von fürstlichen Statthaltern als Amtssitz genutzt. 1782 wurde die Herrschaft an Johann Ludwig von Wallmoden verkauft, der 1793 mit Freiherr vom Stein verheiratet wurde. Die Anlage umfasst Reste des Hauptturmes und der Umwehrungsmauer. Die ursprüngliche Wasserburg wurde im Laufe der Zeit zu einem repräsentativen Schloss umgebaut. Der Burggraben war keine Wassergraben-Überleitung, sondern eine Umleitung des Gimbachs. Die heute sichtbaren Kettenrollen einer Zugbrücke stammen von der Errichtung des neuen Haupthauses um 1600. Die Anlage gilt als normales Schloss, nicht als Wasserschloss.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Marienheide
Erbaut
1273
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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