Gaucín

📷 Bild: Wikimedia Commons

MálagaBezirk Málaga

Gaucín

Gemeinde in Spanien

Gaucín liegt an einem Gebirgspass der Sierra del Hacho nördlich oberhalb des Flusses Genal in einer Höhe von etwa 610 Metern. Der Ort ist Teil der „Straße der Weißen Dörfer“ und liegt etwa 41 Kilometer nordöstlich von Ronda. Die umliegende Landschaft besteht aus Kiefernwäldern, Laubwäldern und Auenflächen, die sich bis zum Flusstal erstrecken. Die engen Gassen mit weißen Häusern und der Burgruine Castillo del Aquila prägen das Ortsbild. Gaucín wurde im 9. Jahrhundert von den Arabern als Festung errichtet und war ein strategischer Punkt im Kampf zwischen christlichen und muslimischen Kräften. Die christliche Eroberung im 15. Jahrhundert führte zur Gründung der ersten christlichen Herrschaft. Im Laufe der Geschichte war der Ort mehrfach Ziel von Kämpfen, darunter im Zuge der napoleonischen Kriege und der Karlistenkriege. Die Burg wurde 1848 durch eine Explosion zerstört und blieb danach als Ruine bestehen. Der Ort ist bekannt für seine weißen Häuser, die sich entlang enger Gassen an der Burgruine anordnen, sowie für die Wallfahrtskirche Ermitá de Santo Niño und die Pfarrkirche San Sebastián. Traditionell ist Gaucín von der Landwirtschaft abhängig, wobei Oliven, Getreide und Zitrusfrüchte angebaut werden. Der Tourismus spielt eine wichtige Rolle, insbesondere durch die Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels, Pensionen und Gutshöfen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Spanien
Ort
Málaga
Seehöhe
612 m
Quellen:Gaucín (CC0-1.0)

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