Römerlager Hermeskeil
archäologische Stätte in Deutschland
Das Römerlager Hermeskeil ist ein militärisches Areal aus der Endphase des Gallischen Kriegs, das etwa 26 Hektar umfasste und östlich der Stadt Hermeskeil im Landkreis Trier-Saarburg liegt. Es zählt zu den ältesten bekannten römischen Lagern in Deutschland und wurde vermutlich im Jahr 50 v. Chr. errichtet, um den Sieg im Gallischen Krieg zu feiern. Die genaue Datierung ist umstritten, da verschiedene Forscher unterschiedliche Jahre nennen. Das Lager hatte eine fast quadratische Form und war umgeben von einem Spitzgraben und Erdwall. Ein Annex mit 11,2 Hektar lag nordwestlich des Hauptlagers und beherbergte vermutlich Hilfstruppen. Die Anlage bot Platz für über 10.000 Soldaten und wurde an einer Stelle um acht Hektar erweitert, um die Wasserversorgung zu sichern. Die Anlage war zudem in der Nähe einer spätkeltischen Siedlung der Treverer. Die Forschung begann 2010 mit archäologischen Untersuchungen, die auf ein römisches Lager hindeuteten. Die Anlage liegt nur wenige Kilometer von der Siedlung Otzenhausen entfernt, die einst von den Treverern bewohnt wurde. Die Grabungen und Forschungen haben Aufschluss über die römische Eroberung und deren Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung gegeben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Rheinland-Pfalz
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- Hermeskeil824 m
- Verbandsgemeinde Hermeskeil824 m
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