Márianosztra

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Márianosztra

Gemeinde in Ungarn

Márianosztra ist eine Gemeinde im Kreis Szob im Komitat Pest. Sie liegt 43 Kilometer nordwestlich von Budapest und 5 Kilometer nördlich von Szob. Ein Teil des Gemeindegebiets ist als Exklave östlich des Ortes gelegen. Die höchste Erhebung ist der Kopasz-hegy mit 539 Metern. Nachbargemeinden sind Nagybörzsöny, Kóspallag, Ipolydamásd und Letkés. Der Ort wurde erstmals 1262 urkundlich erwähnt. 1352 schenkte König Lajos dem Paulinerorden das Gebiet und ließ ein Kloster bauen, in dem 300 Mönche lebten. Nach der Zerstörung durch türkische Soldaten siedelten slowakische, polnische und ungarisch-deutsche Familien an. Das Kloster wurde wieder aufgebaut und bis 1786 von den Paulinern genutzt. 1913 zählte die Gemeinde 1468 Einwohner und 238 Häuser. In Márianosztra gibt es mehrere sehenswerte Orte. Zu den Highlights zählen die Burgruinen Bíbervár und Zuvár, das ehemalige Paulinerkloster, das Heimatmuseum und die römisch-katholische Wallfahrtskirche Magyarok Nagyasszonya. Zudem sind der Kalvarienberg mit Kapelle, der Stausee und die Waldbahn Szob–Nagybörzsöny zu erwähnen. Ein Weltkriegsdenkmal und verschiedene Gedenktafeln runden das kulturelle Angebot ab.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Szob

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