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Rodemack
französische Gemeinde
Rodemack liegt im Dreiländereck Frankreich, Luxemburg und Deutschland, etwa sechs Kilometer von der luxemburgischen und knapp zehn Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Der Ort gehört zum Gemeindeverband Cattenom et Environs und umfasst die Ortsteile Esing, Faulbach und Seming. Die mittelalterliche Substanz des Ortes ist weitgehend erhalten geblieben, was ihm den Spitznamen „das kleine lothringische Carcassonne“ einbrachte. Rodemack zählt zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Die erste urkundliche Erwähnung von Rodemack datiert auf das Jahr 907, als es als Fuldaer Besitz bezeichnet wurde. Im 11. Jahrhundert errichteten die Herren von Rodemachern eine Burg, die später durch militärische Expansion bis an die Grenzen von Metz reichte. Das Schicksal des Ortes war durch zahlreiche Besitzwechsel zwischen Frankreich und Spanien geprägt, bis der französische Anspruch 1769 im Vertrag von Versailles bestätigt wurde. Im 18. Jahrhundert vernichtete eine Feuersbrunst viele Häuser, und im 19. Jahrhundert wurde die Festung geschleift. Rodemack ist für seine gut erhaltene mittelalterliche Altstadt bekannt, die als Teil der Vereinigung der schönsten Dörfer Frankreichs anerkannt wird. Die Burg, die 1190 errichtet wurde, steht heute als Zeichen der Geschichte des Ortes. Zudem ist Rodemack für seine kulturelle und historische Bedeutung sowie die Nähe zu den Grenzen der Nachbarländer von Bedeutung. Die Region um den Ort ist geprägt von der Geschichte der Region Lothringen und der europäischen Grenzregion.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 242 m
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