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Hartha
Stadt im Landkreis Mittelsachsen, Sachsen, Deutschland
Hartha ist eine Kleinstadt im Landkreis Mittelsachsen in Sachsen und liegt im mittelsächsischen Hügelland. Die Stadt ist Teil eines Dreiecks aus den Großstädten Leipzig, Dresden und Chemnitz und hat eine Entfernung von etwa 50 km zu jeder dieser Städte. Die Gemeinde umfasst zehn Ortsteile und ist eine der größten Flächengemeinden des Landkreises. Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist das Harthaer Kreuz mit 326 m ü. NN. Hartha war bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts als Industriestadt bekannt, wobei die Textilindustrie und die Landwirtschaft eine zentrale Rolle spielten. Bekannt ist die Stadt auch für die Kutschenfabrik von M. J. Plenikowski & Co. und die Produktion von Harthaer Schottenstoffen. Heute ist Hartha ein Industriezentrum mit Unternehmen aus Elektrotechnik, Metallverarbeitung und Logistik. Zudem sind landwirtschaftliche Betriebe und Energieerzeugungsanlagen im Umland vertreten. In Hartha gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter die Stadtkirche, die 1870 eingeweiht wurde und im neoromanischen Stil errichtet ist. Die Bruno-H.-Bürgel-Sternwarte beherbergt eine umfangreiche Datensammlung zu Veränderlichen Sternen. Zudem gibt es den Froschbrunnen auf dem Marktplatz, der auf die historischen Teiche der Stadt zurückgeht. In der Stadt und den Ortsteilen finden sich auch drei Viadukte der Bankrottmeile sowie ein Gedenkstein für die Opfer des Faschismus.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Mittelsachsen
- Seehöhe
- 326 m
- Website
- https://www.hartha.de/
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