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Geiselstein
Berg in den Ammergauer Alpen
Der Geiselstein ist ein 1882 Meter hoher Kalkberg im Naturschutzgebiet Ammergauer Alpen in Südbayern. Er liegt im Bereich der Nördlichen Kalkalpen und bildet den Nordflügel des Wetterstein-Sattels. Die Nordwand fällt etwa 400 Meter ins Tal ab und wird manchmal als „Matterhorn der Ammergauer Alpen“ bezeichnet. Der Berg ist bekannt für seine markante Felspyramide und seine anspruchsvollen Kletterrouten. Der Geiselstein ist für Bergsteiger und Wanderer attraktiv, da der Normalweg mit Schwierigkeitsgrad I bis II (UIAA) klassifiziert wird. Der Kenzenkopf (1745 m) und die Hochplatte (2082 m) sind für den normalen Bergwanderer gut zu besteigen. Die Wanderung von der Kenzenhütte zum Geiselsteinsattel dauert etwa eine Stunde. Gut ausgebauten Bergsteige ermöglichen die Umrundung des Massivs, während eine Besteigung nur mit Ausrüstung und Erfahrung möglich ist. Von der Kenzenhütte aus führt ein Wanderweg in 45 Minuten zum Kenzensattel. Von dort erreicht man den Geiselstein über eine Stunde. Die Umgebung um den Berg besteht aus kalksteinigen Formationen, die im Westen gebankt und im Osten klotzig sind. Die Gegend ist geologisch von Oberrhätkalk geprägt und gehört tektonisch zur Lechtal-Decke der Nördlichen Kalkalpen. Die Umgebung um den Berg ist geprägt von Jura-Schichten und einer Mulde mit Branderfleck-Formation.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Bayern
- Seehöhe
- 1884 m
In der Nähe
- Hochplatte1.4 km
- Ochsenälpeleskopf4.1 km
- Hoher Straußberg3.3 km
- Kreuzkopf4.8 km
- Tegelberg3.9 km
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