Sehenswürdigkeitoberoesterreich

Ars Electronica Center

Das Ars Electronica Center in Linz nennt sich Museum der Zukunft, und der Anspruch ist ernst gemeint: Hier geht es nicht um Technikgeschichte, sondern um das, was gerade entsteht. Künstliche Intelligenz, Neuro-Bionik, autonome Systeme, Robotik und Biotechnologie sind die Themen, und sie werden nicht erklärt, sondern vorgeführt – Besucher können einer künstlichen Intelligenz beim Denken zusehen, selbstfahrende Autos trainieren, Roboter programmieren oder im 3D-Druck arbeiten. Das Haus gehört zur Ars Electronica, die Linz seit Jahrzehnten als Ort für Medienkunst geprägt hat; das Center selbst begeht 2026 sein dreißigjähriges Bestehen. Sein Herzstück ist der Deep Space 8K, ein Projektionsraum, in dem Wand und Boden bespielt werden und Bilder in einer Auflösung erscheinen, die sonst kaum zugänglich ist – von begehbaren Weltraumaufnahmen bis zu hochaufgelösten Digitalisaten von Gemälden. Der Bau selbst steht am nördlichen Donauufer und ist mit seiner leuchtenden Fassade abends von der Stadt aus nicht zu übersehen. Die Ausstellungen wechseln regelmäßig, dazu kommen Workshops und Führungen, ein eigenes Schulprogramm sowie die Future Thinking School für berufliche Weiterbildung. Im Haus gibt es mit dem QUBE ein Restaurant mit regionaler und saisonaler Küche. Ganzjährig geöffnet; für Ausstellung und mindestens eine Deep-Space-Vorführung sollte man zwei bis drei Stunden rechnen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

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