Hôtel Saint-Paul

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Hôtel Saint-Paul

ehemaliges Hotel von Karl.V. König von Frankreich in Paris

Das Hôtel Saint-Paul war eine königliche Residenz in Paris, die zwischen 1361 und 1364 von Herzog Karl von Normandie, später König Karl V., erbaut wurde. Es lag im heutigen 4. Arrondissement, nahe der Porte Saint-Antoine und der Bastille, in der Nähe der Rue Saint-Paul. Der Name leitet sich von der gleichnamigen Kirche ab, die in der Straße stand. Das Gebäude erstreckte sich über mehrere Straßen und war Teil eines ländlichen Bezirks, der damals noch nicht vollständig bebaut war. Karl V. wählte das Hôtel Saint-Paul als Residenz, weil es ruhiger lag und sicherer war als das Palais de la Cité. Es bestand aus mehreren Anwesen, die zwischen 1360 und 1366 erworben wurden. Das Hôtel wurde mit luxuriösen Räumen, zwei Kapellen und einer großen Bibliothek ausgestattet. Ein großer Park und acht Gärten umgaben das Gebäude, die durch Galerien verbunden waren. Hier gab es auch eine Menagerie, ein Aquarium und Volieren. Von Karl VI. wurde das Hôtel weiter ausgebaut, bis es im 16. Jahrhundert verfiel. Nach dem Tod Karls V. blieb es bis 1418 unbesetzt, bis es schließlich 1519 verkauft und zerstört wurde. Heute sind nur Straßennamen als Erinnerung an die Residenz übrig, wie die Rue Saint-Paul oder die Rue des Jardins Saint-Paul.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Paris

In der Nähe

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