Burgruine Gensberg
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burgruine Gensberg, auch Gänsberg genannt, ist eine Wasserburgruine im Ortsteil Kleinmehring der Gemeinde Großmehring im Landkreis Eichstätt. Sie liegt 400 Meter westlich der Filialkirche St. Michael und zählt zu den denkmalgeschützten Baudenkmälern der Region. Die Anlage wurde als Turmhügelburg mit Ringmauer und Wassergraben errichtet und ist im Bayernatlas als mittelalterliche Wasserburg verzeichnet. Die Burg wurde erstmals 1356 urkundlich erwähnt und war Lehen des Benediktinerinnenklosters Neuburg an der Donau. Nach den Zengern kam sie in den Besitz der Herren von Hemberg, wobei sie 1417 an Herzog Ludwig VII. den Bärtigen verkauft wurde. Vermutlich wurde sie im Schmalkaldischen Krieg 1546 zerstört. 1983 wurde der Burghügel modern überbaut, wodurch die Anlage heute als Ruine erhalten bleibt. Die Ruine bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und die historische Landschaft der Region. Die Anlage ist Teil der Landschaft im Naturpark Altmühltal und liegt in der Nähe von Kleinmehring. Die Umgebung umfasst die Filialkirche St. Michael und die historischen Orte der Gemeinde Großmehring. Die Ruine selbst ist ein Beispiel für eine mittelalterliche Wasserburg mit erhaltenen Strukturen wie der Ringmauer und dem Wassergraben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Großmehring
- Erbaut
- 1319
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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