Schloss Erlhammer
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Erlhammer ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal in der Gemeinde Reuth bei Erbendorf im Landkreis Tirschenreuth. Es liegt im gleichnamigen Weiler und ist als Bodendenkmal für archäologische Funde des spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Eisenhammers registriert. Das Schloss war bis ins 19. Jahrhundert im Besitz der Familie Trautenberg und später der Unruher und Sparnecker. Das Hammerschloss wurde im 16. Jahrhundert errichtet und war bis 1523 von Georg von Trautenberg bewohnt. Im 17. Jahrhundert gab es Schwierigkeiten mit dem Eisenbergbau und der Holzversorgung. 1747 und 1761 wurden die Grafen von Kaiserstein mit Reuth belehnt, und 1865 wurde das Hammergut „zertrümmert“ und an Bauern verkauft. Das Schloss blieb bis heute ein Teil der Landschaft und wurde im 18. Jahrhundert barock umgebaut. Das Schloss Erlhammer ist ein zweigeschossiges Massivgebäude mit Halbwalmdach und Gauben. Es hat ein hohes Sockelgeschoss und Granitlaibungen. Neben dem Hauptgebäude gibt es einen Stall- und Remisentrakt aus der Zeit um 1813/14. Eine kleine Bildstockkapelle, von Michael Lang 1865 errichtet, steht heute noch am Weg nach Letten, umgeben von Kastanienbäumen und einem erhaltenen schmiedeeisernen Gitter aus der Hammerwerkstätte.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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