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Schloss Brohleck
Schloss in Brohl-Lützing in Deutschland
Schloss Brohleck, auch als Burg Brohleck oder Augustaburg bekannt, ist ein villenartiges Schlossbauwerk am Rhein, oberhalb von Brohl-Lützing im Landkreis Ahrweiler. Es wurde im Jahr 1891 errichtet und liegt in einer bergigen Landschaft, die vom Rhein begrenzt wird. Die Burg war ursprünglich ein Lehen der Burggrafen von Rheineck und wurde im 15. Jahrhundert an die von Metternich zu Sommersberg vergeben. Im 19. Jahrhundert lebten die Gebrüder Stenzel in der Burg, die sie später an Theodor Hochkeppel verkaufte. Die Burg war während des Zweiten Weltkriegs von Bedeutung, als sie 1938 einer Münchner Bank gehörte und als Reichsführerinnenschule des RAD genutzt wurde. Im April 1942 wurden hier etwa 100 jüdische Bürger des Kreises Ahrweiler inhaftiert. Ab den 1950er-Jahren wohnten Familien in Mietwohnungen in dem Gebäude, bis die Burg im Laufe der 1970er-Jahre verlassen wurde. Der Ostflügel des Hauses beherbergt noch Reste der ursprünglichen Burganlage. Der Besitzer der Burg hat seit den 1970er-Jahren die Renovierung in Angriff genommen. Auf dem Vorplatz der Burg steht der Grabstein des Bertram von Metternich, der 1639 starb. Die Umgebung um die Burg besteht aus Weinbergen und Wiesen, die vom Rhein begrenzt werden. Die Burg ist Teil der Landschaft des unteren Mittelrheins und bietet einen Ausblick auf das Rheintal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Brohl-Lützing
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz
In der Nähe
- Brohl-Lützing396 m
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