steiermark

Silberkarklamm

Die Silberkarklamm bei Ramsau am Dachstein liegt in einem Landschaftsschutzgebiet innerhalb der Pufferzone des UNESCO-Welterbes. Der Weg führt über hölzerne Stege und Brücken durch enge Passagen, unmittelbar neben dem Wasser — gesichert, aber ohne Klettersteigausrüstung begehbar. Zwei Wasserfälle prägen die Schlucht: der mehrstufige Torbachfall, dessen höchste Stufe rund zehn Meter misst, und als Herzstück der Schleierfall mit siebzig Metern, gespeist aus Karstquellen. Erschlossen wurde die Klamm 1928 vom Bauern Matthias Erlbacher, der die ersten Wege anlegte; 1968 wurde sie zum Naturdenkmal erklärt. Für erfahrenere Besucher zweigen zwei Klettersteige vom Hauptweg ab, Hias und Rosina, beide im Schwierigkeitsgrad D und mit ausgesetzten Seilbrücken. Für die rund vier Kilometer lange Runde sollte man anderthalb bis zwei Stunden rechnen. Der Weg eignet sich für Familien mit Kindern ab dem Kindergartenalter, ist aber nicht kinderwagentauglich. Hunde kommen über die Holzkonstruktionen, in der Hauptsaison wird es dafür allerdings eng. Begehbar ist die Klamm in der schneefreien Zeit, also etwa von Frühjahr bis Herbst.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

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