📷 Bild: Wikimedia Commons
Heliosturm
Köln, Nordrhein-Westfalen
Der Heliosturm ist ein ehemaliger Leuchtturm aus dem Jahr 1882, der heute als Denkmal in Köln-Ehrenfeld steht. Er war Teil der Helios AG, die zur Elektrifizierung der Industrie und des öffentlichen Raums beitrug. Der Turm, 44 Meter hoch, diente ursprünglich zur Demonstration elektrischer Technik und wurde 1996 mit einer blendfreien Dauerbeleuchtung wiederhergestellt. Er ist nicht öffentlich zugänglich und steht seit 1986 unter Denkmalschutz. Der Heliosturm war ein Wahrzeichen der Helios AG, die in der Zeit um 1900 zu den führenden Unternehmen der Elektrotechnik gehörte. Die Firma stellte Elektrizitätswerke, Straßenbahnen und Leuchtfeuer her, darunter die Seesignaltechnik des Nord-Ostsee-Kanals. Der Turm symbolisiert die technische Innovation und den industriellen Aufstieg Kölns. Er ist einer der wenigen Binnenleuchttürme Deutschlands und dient heute als Erinnerung an die industrielle Geschichte der Region. Die ehemaligen Werkhallen der Helios AG umfassten eine große Montagehalle mit mehreren Werkstätten, darunter eine für die Herstellung von Transformatoren und Generatoren. Die Halle beherbergte auch eine eigene Gießerei und eine Kraftstation mit Drehstrommaschinen. Nach der Liquidation der Firma wurden Teile des Geländes an andere Unternehmen vermietet. Die Rheinlandhalle, eine Umbauung der Werkhalle, diente ab 1928 als Veranstaltungsort für Sportveranstaltungen und Karneval.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Leuchtturm
- Ort
- Köln
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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