Haus Baerl
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Haus Baerl war ein mittelalterliches Festhaus an der Hofstraße 2 im Duisburger Stadtteil Baerl, im Stadtbezirk Duisburg-Homberg/Ruhrort/Baerl. Es lag in einer Bodensenke zwischen der Grafschafter Straße und dem Paschmannshof, gegenüber der Baerler Kirche. Das Gebäude war ursprünglich in Form einer Motte konzipiert, also ein mehrstöckiges, turmartiges Haus umgeben von Wall und Graben. Es war durch einen unterirdischen Gang mit der Kirche verbunden. Das Haus war ein adliges Anwesen, das bis 1653 von den Herren von Baerl besessen wurde. 1759 wurde es von Friedrich dem Großen an Generalleutnant Johann Georg Wilhelm von Keller als Mannlehen verschenkt. 1784 kaufte Freiherr Caspar Anton von der Ruhr das Gut, und es wurde allodifiziert. Das Haus war aus Holz mit Stein ausgeflochten und hatte ein Ziegeldach. Es wurde Ende des 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts abgebrochen, und die letzten Mauerreste wurden um 1830 abgerissen. Heute gibt es keine Spuren des Hauses mehr. Das Gelände ist als Bodendenkmal geschützt. Die Reste der Mauer und der Gräben wurden abgetragen, und die Pfeilerreste des Tores wurden ebenfalls abgebrochen. Die Geschichte des Hauses wird in mehreren regionalen Publikationen dokumentiert, darunter von Jürgen Kwiatkowski und Ernst Kelter.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Duisburg
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal
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