Schloss Sprinzenstein

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Schloss Sprinzenstein

Schloss in Österreich

Das Schloss Sprinzenstein liegt in Oberösterreich, in der Nähe von Sarleinsbach im Mühlviertel. Es befindet sich auf einem Felsen über dem Tal der Kleinen Mühl und wurde im 13. Jahrhundert als Burg errichtet. Nach einem Brand 1583 wurde es zu einem Renaissanceschloss umgebaut und bis 1632 wiederhergestellt. Die Anlage ist heute in Privatbesitz und wurde bis nach dem Zweiten Weltkrieg bewohnt. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Burg war zunächst ein landesfürstliches Lehen und wurde im 15. Jahrhundert von verschiedenen Adelsfamilien besessen. 1529 wurde es dem Leibarzt des Kaisers, Paul Riccio, verliehen, der es 1530 in den Freiherrenstand hob. 1583 brannte die Burg schwer beschädigt nieder, wurde aber anschließend in ein wohnliches Renaissanceschloss umgebaut. Die Familie Sprinzenstein besaß das Schloss bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Schloss gibt es Halbrundtürme, einen hakenförmigen Palas und einen Schlosshof mit Säulen aus dem 17. Jahrhundert. An den Arkaden ist das Doppelwappen Sprinzenstein/Thürheim angebracht. Im Inneren befindet sich ein Familienarchiv, eine Bibliothek und eine Kapelle, die der Seligen Jungfrau Maria geweiht ist. Der figurenreiche Altar aus dem Jahr 1631 zeigt die Krönung Marias. Die ehemalige Zugbrücke wurde durch eine Steinbrücke ersetzt, und der Wassergraben wurde zugeschüttet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Sarleinsbach
Adresse
Sprinzenstein 1
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Schloss Sprinzenstein (CC0-1.0)

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