📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Graupen (Rosenburg)
Burg in Tschechien
Die Burg Graupen, auch Rosenburg genannt, ist ein teilweise gut erhaltener Burgrest in der tschechischen Stadt Krupka. Sie liegt auf einem Felsvorsprung und war ursprünglich eine strategisch wichtige Befestigung. Die Burg wurde vermutlich um 1300 errichtet, um Zinnbergwerke, die Stadt und den Handelsweg nach Sachsen zu schützen. Sie wurde erstmals 1330 urkundlich erwähnt und wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt im 15. und 16. Jahrhundert. Die Burg ist heute ein beliebtes Ausflugsziel und wurde zwischen 1999 und 2003 grundlegend renoviert. Das Bergamtshaus dient heute als Hotel und Gaststätte. Auf der Südseite der Burg gibt es eine Aussichtsplattform mit Blick auf Krupka und seine historischen Kirchen. Hier steht auch ein Denkmal, das Goethes Besuch in Graupen erinnert. Die Burg ist Teil des Grenzüberschreitenden Bergbaulehrpfades um Krupka. Die Burg hat keine Bergfried und wurde im Dreißigjährigen Krieg durch Pulverangriffe beschädigt. Burgenforscher Otto Piper stellte fest, dass kubikmetergroße Bruchsteine unter freiem Himmel lagen, was auf die Qualität des Mörtels zurückgeführt wurde. Die Anlage wurde von verschiedenen Adelsfamilien besessen, darunter die von Colditz und Schönburg. Heute ist die Burg ein kulturelles und touristisches Zentrum in der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Erbaut
- 1400
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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