📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Costaérès
neugotisches Schloss auf der Insel Costaérès in der Bretagne, Frankreich
Das Schloss Costaérès steht auf der Insel gleichnamig in der Bretagne, Frankreich, im Département Côtes-d’Armor. Es liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Trégastel und gehört verwaltungstechnisch zur Gemeinde Ploumanac’h. Die Insel hat ihren Namen aus dem altbretonischen „Kostaerez“, was „Alte Trocknungsanlage“ bedeutet, da Fischer hier früher Fische trockneten. Das Schloss wurde zwischen 1892 und 1896 im neugotischen Stil errichtet und war bis 1900 die Wohnstätte von Bruno Abakanowicz. Es wurde von seiner Tochter Sophia Poray vollendet und später von Dieter Hallervorden als Zweitwohnsitz genutzt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es von der deutschen Armee beschlagnahmt, und 1990 brannte ein Teil des Innenbereichs ab. Seit 2025 ist das Anwesen zum Verkauf angeboten. Das Schloss besteht aus rosa Granit und Schiefer, mit einer reich verzierten Fassade und einem Rundtürmchen. Es umfasst vier Etagen, darunter einen Rittersaal, einen Panoramasalon, einen Empfangs- und Bankettsaal sowie fünf Schlafzimmer. Mehrere Terrassen, ein Ziergarten, eine Umfassungsmauer, ein Strandbereich und ein Bootshaus umgeben das Gebäude. Gegenüber auf dem Festland steht ein Haus, das Albert Eiffel 1903 baute. Die Insel ist Teil des Naturschutzgebietes Natura 2000.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Trégastel
- Baustil
- Neogotik
- Denkmalstatus
- Kulturerbe-Verzeichnis in Frankreich
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