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Schloss des Präsidenten der Republik Polen in Wisła
Palast in Wisła, Woiwodschaft Schlesien, Polen
Das Präsidentenschloss in Wisła ist ein Jagdschloss aus dem 20. Jahrhundert, das sich in den Schlesischen Beskiden auf einer Höhe von 615–650 Meter über NN befindet. Es liegt am Hang des Zadni Groń über dem Stausee Jezioro Czerniańskie, unweit den Quellen der Weichsel. Hier fließen die Biała Wisełka und die Czarna Wisełka zusammen. Das Schloss wurde 1929 bis 1930 nach Plänen von Adolf Szyszko-Bohusz für den Präsidenten Ignacy Mościcki errichtet. Das Schloss war während des Ersten Weltkriegs von Kaiser Wilhelm II. und Karl sowie Generälen wie Paul von Hindenburg und Franz Conrad von Hötzendorf besucht worden. Nach dem Krieg wurde es geplündert und 1927 restauriert, doch es brannte kurz darauf ab. Deshalb wurde es im modernistischen Stil wiederaufgebaut und von 1931 bis 1952 sowie ab 2002 als Residenz der polnischen Präsidenten genutzt. Das Schloss ist umgeben von Natur und bietet Ausblicke auf das Tal der Weichsel. Die Lage am Hang des Zadni Groń ermöglicht einen Blick auf den Stausee Jezioro Czerniańskie und die umliegende Landschaft. Die historische Bedeutung des Gebäudes und die Lage in der Region machen es zu einem sehenswerten Ort.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Baudenkmal
- Ort
- Wisła
- Adresse
- ul. Zameczek 1
- Erbaut
- 1930
- Baustil
- Moderne
- Architekt
- Adolf Szyszko-Bohusz
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
- Seehöhe
- 631 m
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