📷 Bild: Wikimedia Commons
Gomba
Gemeinde in Ungarn
Gomba ist ein Dorf im Pest-Kreis, Ungarn, und liegt im östlichen Teil des Kreises. Es ist etwa 50 Kilometer von Budapest entfernt und 9 Kilometer von Monor. Die Region war lange von Wald bedeckt, bis sie im 14. Jahrhundert durch die Gombai-Familie besiedelt wurde. Im 15. Jahrhundert wurde das Dorf mehrfach zwischen verschiedenen Adelsfamilien verändert, bis es im 16. Jahrhundert unter osmanischer Herrschaft stand, doch aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb es relativ unberührt. Gomba hat eine reiche Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Im 15. Jahrhundert wurde die erste Kirche gebaut, und im 16. Jahrhundert begann die osmanische Herrschaft, die das Dorf zwar erfasste, aber nicht vollständig entvölkerte. Nach dem Abzug der Türken errichtete die reformierte Gemeinde eine Holzkirche, die den Hauptträger der alten Katholischen Kirche verwendete. Im 19. Jahrhundert entstanden Schulen, die später nationalisiert wurden. Die Dorfmitte umfasst heute die reformierte und katholische Kirche, während die Straßen nach Nordwesten bis Südosten verlaufen, was auf die Topografie zurückzuführen ist. Das Dorf hat sich im Laufe der Zeit zu einem Clusterdorf entwickelt, wobei die neuen Häuser auf den Hügeln gebaut werden. Die Wirtschaft war traditionell landwirtschaftlich geprägt, mit Getreideanbau und Weinbau. Im 19. Jahrhundert begann der Übergang zu Obstbäumen und später zu Mais. Die Bevölkerung hat sich stark verändert, da 80 % der Arbeitskräfte nach Budapest ziehen. Die Verbindung zur Hauptstadt erfolgt über Monor, wo ein Bus-Transfer notwendig ist. Die neue M4-Verbindung ermöglichte es, Budapest auch mit dem Auto in kurzer Zeit zu erreichen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Monor
- Website
- http://www.gomba.hu
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