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Ybbsitz
Marktgemeinde im Bezirk Amstetten, Niederösterreich
Ybbsitz liegt im Mostviertel, im Tal der Kleinen Ybbs, einem Nebenfluss der Ybbs. Die Gemeinde umfasst 104,16 Quadratkilometer, wobei 58,09 Prozent der Fläche bewaldet sind. Der Hausberg ist der Prochenberg, südöstlich des Ortes. Nahe Kleinprolling befindet sich der Wallfahrtsort Maria Seesal. Die Gemeinde besteht aus elf Ortschaften und ist von mehreren Nachbargemeinden umgeben. Der Name Ybbsitz wird erstmals 1107 urkundlich erwähnt und stammt vermutlich slawischen Ursprungs. Im 12. Jahrhundert wurde eine Pfarre von Seitenstetten gegründet, und 1480 erhielt der Ort das Marktrecht. Die Eisenverarbeitung war im 16. Jahrhundert die wirtschaftliche Hochblüte, wodurch viele montanhistorische Baudenkmäler entstanden. Ybbsitz ist Mitglied im Ring der Europäischen Schmiedestädte und hat eine Tradition des Schmiedehandwerks, das 2010 ins Immaterielle Kulturerbe aufgenommen wurde. Ybbsitz ist bekannt für die Katholische Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer, die Wallfahrtskirche Maria Seesal und das Museum Haus FeRRUM. Die Gemeinde verfügt über zwei Kindergärten, eine Volksschule und eine Neue Mittelschule. Die Wirtschaft basiert auf der Eisenindustrie, mit Firmen wie Riess Kelomat, die seit über 450 Jahren Metallprodukte herstellt. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die B 22 und ehemalige Bahnstrecke nach Gstadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde
- Ort
- Bezirk Amstetten
- Seehöhe
- 414 m
- Website
- https://www.ybbsitz.at/
In der Nähe
- Rathaus59 m
- Pest-/Dreifaltigkeitssäule77 m
- Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer117 m
- Pfarrhof143 m
- Wohn- und Geschäftshaus113 m
- Kriegerdenkmal137 m
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