Pritzier

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Pritzier

Gemeinde in Deutschland

Pritzier ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Sie wird vom Amt Hagenow-Land verwaltet und liegt nordwestlich der Griesen-Gegend im Südwesten des Bundeslandes. Die Gemeinde gehört zum größten Teil zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Mecklenburg-Vorpommern und ist umgeben von den Nachbargemeinden Toddin, Warlitz, Lübtheen und Vellahn. Zu Pritzier gehören die Ortsteile Bahnhof-Pritzier und Schwechow. Pritzier hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Das Gut wurde im Jahr 1302 von Graf Nikolaus von Schwerin an die Stadt Crivitz geschenkt. 1652 wurde es an den Rittmeister Hans von Scharfenberg verkauft, und 1764 erwarb es Otto Johann Christoph von Könemann. Das Herrenhaus wurde 1825 nach Plänen von Joseph Christian Lillie errichtet. 1945 wurde das Gut volkseigen, 1990 privatisiert und 1996 wieder von Olaf-Michael von Könemann erworben. Die Petruskirche wurde 1852 als Backsteinbau errichtet und 1993 restauriert. In Pritzier gibt es mehrere sehenswerte Orte. Das Gutshaus Schwechow, errichtet nach 1896 im englischen Landhausstil, ist ein markantes Gebäude. Das Herrenhaus Pritzier ist ein klassizistisches Putzbau mit einem ovalen Gartensaal und einem acht Hektar großen Park. Die Petruskirche, ursprünglich eine gotische Feldsteinkirche, wurde 1852 als Backsteinbau umgebaut und 1993 restauriert. Die Kirche verfügt über Bleiglasfenster aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1998 mit dem Landesbaupreis ausgezeichnet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Amt Hagenow-Land
Seehöhe
37 m

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