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Prescenyklause
Klause in der Steiermark
Die Prescenyklause ist eine Massivklause in der Gemeinde Mariazell, im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Steiermark. Sie liegt im Naturpark Steirische Eisenwurzen und ist die größte Massivklause Österreichs. Das Bauwerk wurde in den Jahren 1841 bis 1848 errichtet und diente ursprünglich der Flößerei. Sie ist ein Denkmal forsttechnischer Leistungen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und steht seit 1974 unter Denkmalschutz. Die Prescenyklause war zentral für die Holztransporte entlang der Salza. Sie ermöglichte den Flößereibetrieb, der für die Eisenindustrie in der Region wichtig war. Die Klause wurde in den Jahren 1926–1928 und 1951 mehrfach saniert. 1954 wurde die Flößerei eingestellt, doch die Klause wurde 1985–1987 für ein Kavernenkraftwerk adaptiert. Das Kraftwerk produziert etwa 1,5 MW und ist unterirdisch gebaut. Die Prescenyklause bleibt somit ein Beispiel für die Weiternutzung historischer Bauwerke. Die Klause wurde aus Mauerwerk zwischen zwei Felswänden errichtet und ermöglichte die Aufstauung der Salza über eine Länge von 1,2 km. Die Staumauer hat eine Länge von 47,5 m, eine Stärke von bis zu 15 m und eine Höhe von 9 m. Sie besitzt drei Durchflussöffnungen, wovon zwei für den Flößereibetrieb und eine für die Ableitung von Hochwässern dienten. Die Hebetore konnten händisch bedient werden. Die Klause ist ein technisches und historisches Bauwerk, das die Wechselwirkung zwischen Natur und menschlicher Technik zeigt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Klause
- Ort
- Mariazell
- Erbaut
- 1840
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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