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Schloss Nádasdy
Schloss in Ungarn
Das Schloss Nádasdy ist ein befestigtes Schloss in der ungarischen Stadt Sárvár. Es wurde im Renaissancestil um 1560 errichtet und ersetze eine frühere Lehmburg der Magyaren. Die Anlage wurde später barock umgebaut und im Inneren modernisiert. Im 17. Jahrhundert lebte die spätere Mörderin Gräfin Elisabeth Báthory hier. Im Prunksaal sind Schlachten ihres Gatten, des „Schwarzen Ritters“, dargestellt. Das Schloss war bis 1949 Eigentum der Wittelsbacher, die es nach dem Zweiten Weltkrieg verstaatlichten. Ludwig III., letzter bayerischer König, starb 1921 hier. Die Familie seines Neffen Albrecht von Bayern besuchte das Schloss mehrfach. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sowjetische Truppen einquartiert, bevor die Stadt Sárvár das Schloss übernahm und es in Wohnungen und eine Landwirtschaftsschule verwandelte. Heute ist das Schloss ein Museum und beherbergt die Stadtbücherei sowie ein Kulturzentrum. Der ehemalige Wassergraben wurde in einen Park umgewandelt. Die Anlage ist für Besichtigungen zugänglich und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Die Räume und Wege sind für die Besucher gut zugänglich, und die historischen Fresken sowie die Malereien aus dem 17. Jahrhundert sind zu bewundern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Schloss
- Ort
- Sárvár
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