📷 Bild: Wikimedia Commons
Fort VIa w Poznaniu
Das Fort VIa ist eines der 18 Forts der Festung Poznań und liegt auf Golęcin, nahe der Golęcińska Straße. Es wurde im Zeitraum 1879–1882 errichtet und ursprünglich als Zwischenwerk VIa bezeichnet. 1931 wurde es nach dem polnischen General Ludwik Bogusławski umbenannt. Das Fort war Teil der nördlichen Verteidigungszone und fiel während der Schlacht um Poznań am frühesten. Das Fort war während des Russisch-Polnischen Krieges 1809–1815 und im Zweiten Weltkrieg beteiligt. In den 1990er Jahren wurden dort etwa 200 deutsche und 40 ungarische Soldaten ausgegraben. Der Bereich des Forts ist Teil des Natura 2000-Gebiets „Fortifikationen in Poznań“. Die Lage des Forts wird durch die Lutycka Straße und die Eisenbahnlinie Piła Główna – Poznań POD sowie das See Rusałka bestimmt. Das Fort besitzt eine einzigartige Konstruktion mit einer fünfeckigen Form, die durch eine gekrümmte Schießscharte entstand. Es wurde 1888 modernisiert und mit rewersiven Kaponiern erneuert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zerstört und größtenteils abgerissen. Heute sind noch die Kaponiern gegen die Schießscharte, die Ausgänge aus den Kasernen und polnische Schutzräume aus dem Jahr 1939 erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- Golęcin
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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