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Glandorf
Gemeinde im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen
Glandorf ist eine Gemeinde im Südwesten des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Sie liegt in der nördlichen Randzone der Westfälischen Bucht, südlich des Teutoburger Walds und am Glaner Bach. Die Gemeinde grenzt an Lienen, Bad Iburg, Warendorf, Sassenberg und Ostbevern. Sie besteht aus sieben Ortschaften mit insgesamt etwa 6.866 Einwohnern, wobei Glandorf selbst 4.279 Einwohner zählt. Glandorf hat eine reiche Geschichte, die bis ins 6. Jahrhundert vor Christus zurückreicht. Der Name stammt vermutlich von den Kelten, die durch Germanen verdrängt wurden. Im Mittelalter gehörte Glandorf zum Gau Süderberge. 1803 wurde das Gebiet dem Kurfürstentum Hannover zugeschlagen. 1833 begann eine Auswanderungsbewegung nach Nordamerika, wobei ein Teil der Bevölkerung in Ohio eine neue Heimat fand. 1972 wurde Glandorf in die Gemeinde Laer eingegliedert, wurde 1981 aber wieder ausgegliedert. In Glandorf gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter die katholische Pfarrkirche St. Johannis, die 1275 urkundlich erwähnt wird, und die Galeriewindmühle aus dem Jahr 1840. Der Thieplatz mit neu gestalteten Brunnen und der Kirchhofsburg sind weitere Highlights. Die Gemeinde verfügt über ein Hallengartenbad, Sportvereine und Radwege. Zudem sind mehrere Fachwerkgebäude und historische Bauten erhalten geblieben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Einheitsgemeinde, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Osnabrück
- Seehöhe
- 68 m
- Website
- https://www.glandorf.de/
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