Średniowieczny port w Pucku
Der mittelalterliche Hafen in Puck war ein Seehafen am Ausfluss der Fluss Płutnica in die Pucke Bucht, der von dem IX. bis XIV. Jahrhundert in Betrieb war. Die Fläche des Hafens ist heute unter Wasser und bildet ein unter Wasser liegendes archäologisches Fundgebiet. Der älteste Hafen entstand vermutlich Ende des IX. Jahrhunderts und bestand aus zwei Kaien, einem 60 Meter langen Ponton und parallelen Pontons, die bis zu 100 Meter lang waren. Der Hafen war für den Handel und den militärischen Einsatz wichtig. Die archäologischen Funde belegen, dass der Hafen bis ins erste Halbjahr des XIV. Jahrhunderts genutzt wurde. Die Flutung des Meeres in der Pucke Bucht führte dazu, dass die Hafengebiete unter Wasser gerieten. Die Hafenreste wurden 1977 entdeckt und bis 2021 halb untersucht. Dabei wurden vier Holzschiffe gefunden, darunter drei mit Kleppkonstruktion, die bis ins XIV. Jahrhundert datieren. Besucher können die unter Wasser liegenden Hafenreste und die Wracks der Schiffe besichtigen. Die archäologischen Funde umfassen eine Fläche von 12 Hektar, darunter die Reste von Kaien, Pontons und vier Holzschiffen. Die Schiffe P-2 und P-3 sind im polnischen Marine-Museum in Gdynia ausgestellt, während P-1 und P-5 noch am Fundplatz bleiben. Der Hafenbereich wurde 2014 in das Register der archäologischen Denkmäler eingetragen.
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- Art
- Archäologische Stätte, Seehafen
- Ort
- Puck
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