Grábóc

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Grábóc

Gemeinde in Ungarn

Grábóc ist ein Dorf im Kreis Bonyhád, im Kreis Tolna, im Norden Ungarns. Es liegt in der Region, die historisch von serbischen und deutschen Bevölkerungsgruppen geprägt war. Die Dorfmitte ist von einer Ruine des Benediktinermonasteriums umgeben, das im 13. Jahrhundert existierte. Im Norden des Dorfes befindet sich ein serbischer Friedhof, der von dem zerstörten Monastikum aus dem 15. Jahrhundert stammt. Die Geschichte von Grábóc ist geprägt von migrationsbedingten Veränderungen. 1587 wurde eine steinerne orthodoxe Kirche errichtet, nachdem die Serben von der Türkei erlaubt wurden. 1667 wurden die Türken das Monastikum plündern und 1703 war das Dorf vollständig verlassen. Nach dem Rákóczi-Aufstand kehrten die Serben zurück und bauten 1736 eine neue orthodoxe Kirche. Später siedelten deutsche Schwaben ein, die 1765 eine Kapelle und 1795 eine Kirche errichteten. Das Dorf bietet eine Vielzahl von historischen Stätten, darunter die orthodoxe Kirche aus dem 18. Jahrhundert und die Ruinen des Benediktinermonasteriums. Die serbische Gemeinde hat sich im Laufe der Jahrhunderte verringert, während die ungarische Bevölkerung zugenommen hat. Die Kirche und das ehemalige Monastikum sind heute Teil der kulturellen Landschaft und belegen die Vielfalt der Dorfgeschichte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Bonyhád

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