École-Valentin
École-Valentin liegt auf 290 Meter Höhe, etwa fünf Kilometer nordwestlich von Besançon. Das Dorf erstreckt sich in der leicht gewellten Landschaft zwischen den Flussläufen des Doubs im Süden und des Ognon im Norden. Es grenzt an die Gemeinden Miserey-Salines, Châtillon-le-Duc, Besançon und Pirey. Der Hauptteil des Gemeindegebiets wird vom Plateau eingenommen, das nördlich an das Doubstal anschließt. Das Gebiet umfasst Acker- und Wiesland sowie Wald, mit der höchsten Erhebung bei 383 Metern. École-Valentin wurde erstmals 1326 urkundlich erwähnt und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer Doppelgemeinde mit Valentin. Die beiden Ortschaften standen im Mittelalter unter der Oberhoheit von Besançon. Mit dem Frieden von Nimwegen 1678 kamen sie definitiv an Frankreich. 1973 fusionierten die beiden Gemeinden, was zu einem starken Wachstum und einer Entwicklung zur Vorortsgemeinde von Besançon führte. Die Gemeinde ist bekannt für die oktogonale Kirche Saint-Georges, deren Chor nach Norden ausgerichtet ist, sowie das Schloss École mit Renaissancefassade. Das Missionshaus diente als Priesterseminar, Waisenhaus und Schule. Die Ortschaft ist ein Zentrum für Gewerbe und Industrie, mit rund 250 Betrieben in verschiedenen Bereichen. Verkehrstechnisch ist École-Valentin gut erschlossen, mit der Hauptstraße N57, der Autobahn A36 und der Bahnstrecke Besançon-Viotte–Vesoul.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 2.579
- Fläche
- 3,22 km²
- Seehöhe
- 383 m
- Bezirk
- Doubs
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