Rüdenau

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Rüdenau

Gemeinde im Landkreis Miltenberg in Deutschland

Rüdenau liegt im unterfränkischen Landkreis Miltenberg, in der Region Bayerischer Untermain. Der Ort befindet sich in einem Seitental des Maintales im Sandstein-Odenwald. Seine Lage in einem Seitental macht ihn zu einem Sackgassendorf, mit der einzigen Zugangsstraße, der Kreisstraße MIL 4, die von der B469 bei Kleinheubach abzweigt. Rüdenau ist nur etwa 3 km von der Landesgrenze zu Hessen entfernt. Der Ort wird von drei Bächen umgeben, die sich im Ortsgebiet zum Rüdenauer Bach vereinen, der in den Main mündet. Rüdenau wurde erstmals 1285 urkundlich erwähnt, als der Ritter Wipert Rüd von Rüdenau Zehnteinkünfte dem Kloster Amorbach übergab. Der Ort war bis 1635 im Besitz der Familie Rüd, die das Tal roden und Weinberge anlegen ließ. 1556 wurde die Kirche evangelisch, und 1635 wurde der Ort rekatholisiert. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand 1818 die heutige Gemeinde. 1821 wurde Rüdenau durch eine Stiftung der Familie Bischof eine selbständige Pfarrei. Rüdenau ist bekannt für die Kirche St. Ottilia und den Ottilien-Brunnen. Die Gemeinde zählt zu den älteren Orten der Gegend und hatte in früherer Zeit den Spitznamen „Klammhörnli“ aufgrund von Armut und geringer Landwirtschaft. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kleinheubach und hat eine Fläche von 4,001 km², die in 1576 Flurstücke unterteilt ist. Die Wirtschaft der Gemeinde umfasst landwirtschaftliche Betriebe und die Whisky-Brennerei St. Kilian Distillers. Die Bildung wird durch die Volksschule Kleinheubach mit einer Außenstelle in Laudenbach sichergestellt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemarkung, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Miltenberg
Seehöhe
193 m
Quellen:Rüdenau (CC0-1.0)

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