📷 Bild: Wikimedia Commons
Mariahilf-Kapelle
Kirchengebäude in Wallhorn
Die Mariahilf-Kapelle ist eine römisch-katholische Kapelle in der Gemeinde Prägraten am Großvenediger. Sie steht unter Denkmalschutz und wurde vermutlich im 17. Jahrhundert in der Fraktion Wallhorn errichtet. Die Kapelle liegt nördlich der Fraktion St. Andrä im westlichen Teil von Wallhorn und befindet sich am Rande einer Häusergruppe in einer Gabelung, rund 1400 Meter hoch. Die Kapelle ist ein kleiner Sakralbau mit rechteckigem Grundriss und polygonalem Chor. Sie besitzt ein schindelgedecktes Satteldach und einen hölzernen Dachreiter. Im Inneren ist die Decke von einem steilen Tonnengewölbe mit profiliertem Gesims gebildet. Der Altar aus dem 18. Jahrhundert besteht aus einer Kastenmensa mit Rahmenornamentik und Kreuzmedaillon sowie Doppelsäulen mit Akanthusblattwerk. Das Altarblatt zeigt eine Cranach-Kopie der Mariahilf-Darstellung. In der Kapelle befinden sich mehrere Heiligengemälde, ein Vortragekreuz aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und Konsolenfiguren. Zudem gibt es ein Reliquienschrein aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der ein Stück der Krippe Jesu beherbergen soll. Die Kapelle besitzt zwei Glocken, die nach dem Zweiten Weltkrieg gegossen wurden. Die Räume sind durch eine Empore und verschiedene Wandöffnungen strukturiert. Ausblicke sind auf die umliegende Landschaft möglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kapelle
- Ort
- Prägraten am Großvenediger
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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