📷 Bild: Wikimedia Commons
Velamazán
Gemeinde in der spanischen Provinz Soria
Velamazán liegt in der kargen Berglandschaft südlich des Duero im Zentrum der spanischen Provinz Soria. Die Gemeinde befindet sich in einer Höhe von etwa 975 Metern und grenzt an die Stadt Almazán. Die Region ist geprägt von einem rauen Klima mit verteilter Niederschlagverteilung. Die Provinzhauptstadt Soria liegt etwa 60 Kilometer nordöstlich, während die Stadt Almazán auf halber Strecke zwischen den beiden Städten liegt. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die maurisch-islamische Zeit zurück, als auf einer nahegelegenen Bergkuppe ein Wachturm errichtet wurde. Die erste Erwähnung des Ortsnamens Balamuzam datiert aus dem Jahr 1136. In dieser Zeit besiedelten Christen aus dem Norden und Süden der Iberischen Halbinsel die Region. Im Jahr 1675 wurde eine Markgrafschaft Velamazán geschaffen, die bis heute nominell existiert. Velamazán ist bekannt für seine Sehenswürdigkeiten wie die einschiffige Pfarrkirche Santa Cruz mit Querhaus aus dem 16. bis 17. Jahrhundert. Auf dem Kirchplatz steht eine Gerichtssäule aus derselben Zeit. Der Markgrafenpalast aus dem 17. Jahrhundert dient heute als Hotel. Zudem gibt es eine Quellfassung mit Viehtränken am Ortseingang. Auf einer benachbarten Bergkuppe erhebt sich ein restaurierter maurisch-islamischer Wachturm, und an der Flanke eines Hügels steht die Ruine einer romanischen Kirche. Die Ermita de la Virgen de la Dehesa steht einsam im Feld.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Soria
- Seehöhe
- 976 m
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