📷 Bild: Wikimedia Commons
Schilksee
Stadtteil von Kiel
Schilksee ist ein Stadtteil von Kiel an der Kieler Förde auf der Halbinsel Dänischer Wohld. Er liegt im Norden der Stadt und ist der einzige Ort, an dem Kiel direkt an die Ostsee grenzt. Der Stadtteil wurde 1959 eingemeindet und ist bekannt vor allem als Austragungsort der Segelwettbewerbe der Olympischen Spiele 1972. Das dazu gebaute Olympiazentrum Schilksee ist bis heute ein bedeutender Ort für den Segelsport. Die Segelregatten der Olympischen Spiele 1972 fanden in Schilksee statt und führten zur Errichtung des Olympiazentrums. Seitdem hat der Segelsport den Stadtteil stark geprägt, insbesondere durch die Nutzung des Segelhafens während der Kieler Woche. Die Region ist auch für ihre Steilküste bekannt, die seit 1878 durch Abbruch an der Ostsee verändert wird. Die Küstenveränderungen beeinflussen den Wanderweg und die Zugangswege zum Strand, die mehrfach angepasst werden mussten. In Schilksee gibt es eine Vielzahl von Räumen und Wege, die den Segelsport und die Natur betonen. Der Wanderweg oberhalb der Steilküste wurde mehrfach verlagert, um den Zugang zum Strand zu sichern. Zudem ist das Olympiazentrum ein zentraler Treffpunkt, der sowohl für Sportler als auch für Besucher eine wichtige Rolle spielt. Die Umgebung umfasst die Kieler Förde, die Ostsee und die Halbinsel Dänischer Wohld, die alle einen Teil der landschaftlichen Identität des Stadtteils bilden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtteil von Kiel
- Ort
- Kiel
- Seehöhe
- 24 m
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