📷 Bild: Wikimedia Commons
Birgittinerinnen- und Birgittinerkloster Marienwohlde, Mölln
Kloster in Deutschland
Das Kloster Marienwohlde war ein Doppelkloster der Birgittinerinnen und Birgittiner, das 1412/13 von Nonnen und Mönchen aus dem Kloster Mariendal gegründet wurde. Es lag im heutigen Gemeindegebiet von Lankau, nahe der Stadt Mölln, und war Teil der Alten Salzstraße. Das Kloster war zwischen den Hansestädten Hamburg, Lübeck und Lüneburg gelegen und unter Lübecker Schutz gestellt. Das Kloster war reich und stark, besaß Ländereien, Dörfer und Zinseinkünfte. Es war eines der größten Birgittenklöster und Mutterkloster des Klosters Mariakron. Die Klosterkirche hatte 13 Altäre und war Grablege wichtiger Persönlichkeiten. Das Kloster wurde 1534 zerstört, seine Ländereien 1558 eingezogen, und die letzten Gebäude abgerissen. Der Birgittenhof in Lübeck war der verbliebene Teil des Klosters. Er diente den Nonnen als Rückzugsort und wurde später als Wohnstift genutzt. Der Hof wurde 1942 teilweise zerstört. Das Vorderhaus wurde 1975 neu gebaut. Der Hof ist ein Denkmal des ehemaligen Möllner Klosters.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Lankau
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