📷 Bild: Wikimedia Commons
Benediktinerabtei Marienmünster
Ehemaliges Kloster in Deutschland
Die Abtei Marienmünster ist ein ehemaliges Benediktinerkloster in der Stadt Marienmünster. Es wurde 1128 als Sühnekloster gestiftet und war Namensgeberin der neu gegründeten Stadt 1970. Die Abteikirche war zudem Pfarrkirche für umliegende Dörfer. Das Kloster wurde 1803 aufgehoben, wodurch die Mönche entlassen und das Inventar versteigert wurden. Die Abtei war bis ins 19. Jahrhundert landwirtschaftlich genutzt. 2006 wurde die Kulturstiftung Marienmünster gegründet, die den Landwirtschaftsbetrieb in eine Begegnungs- und Bildungsstätte umwandelt. Die drei Wirtschaftsgebäude wurden ab 2007 umgebaut und dienen heute Veranstaltungen und Konzerten. Ein Besucherzentrum wurde 2015 am Klosterhof errichtet. Die Abteikirche wurde 1150 im romanischen Stil erbaut und später barock umgestaltet. Sie besitzt einen Hochaltar und zwei Nebenaltäre aus den 1680er Jahren sowie eine Orgel aus den Jahren 1736 bis 1738. Im Südturm hängt ein vierstimmiges Bronzegeläut. Der Dachboden der Abtei ist ein FFH-Gebiet und Schutzgebiet für Fledermäuse.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Marienmünster
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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