📷 Bild: Wikimedia Commons
Mönkebude
Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern
Mönkebude ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern. Sie liegt am Südwestufer des Stettiner Haffs, im Landschaftsschutzgebiet Haffküste, sechs Kilometer östlich von Ueckermünde. Die Gemeinde wird vom Amt Am Stettiner Haff verwaltet und zählt zu den staatlich anerkannten Erholungsorten. Im Süden und Westen grenzt die Ueckermünder Heide an. Der Ort ist hufeisenförmig um einen Hafen angelegt und verfügt über zwei Häfen. Die Einwohnerzahl stieg seit den 1990er Jahren um fast 10 %. Mönkebude hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die slawische Siedlung Doblowitz wurde 1244 erstmals als Mönkebude erwähnt. Der Name geht vermutlich auf die Mönche des Prämonstratenser-Klosters auf Usedom zurück. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort zerstört, 1698 wieder besiedelt. Die Poststraße von Anklam über Mönkebude nach Stettin entstand 1777. Die Kirche aus dem Jahr 1934 mit ihrer achteckigen Turmhaube ist ein architektonisches Highlight. Der Ort bietet Wanderwegenetz und Schiffsverbindungen nach Usedom, Swinemünde und Stettin. Die Fischerstube zeigt regelmäßig Ausstellungen zur Geschichte des Dorfes. Die Bungalowsiedlungen aus den 1970er Jahren und die Ausbauten der Strand- und Hafenanlagen in den 1990er Jahren tragen zur touristischen Entwicklung bei. Die Verbindungsstraße L31 und die Bundesstraße 109 ermöglichen den Anschluss an Ueckermünde und Anklam.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Amt Am Stettiner Haff
- Seehöhe
- 3 m
- Website
- https://www.moenkebude.de/
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