📷 Bild: Wikimedia Commons
Kartause Hildesheim
ehemaliges Kloster der Kartäuser in Hildesheim
Die Kartause Hildesheim war ein Kartäuserkloster in der Stadt Hildesheim, das 1388 von Bischof Gerhard gegründet wurde. Es lag ursprünglich außerhalb der Stadtmauern, vor dem Dammtor, auf dem Gelände der Patrizierfamilie von Rössing. Nach mehreren Zerstörungen und Plünderungen wurde das Kloster im 17. Jahrhundert innerhalb der Stadtmauern neu gebaut und bis 1777 bestand es als religiöses Zentrum. Die Kartause war bis 1777 ein bedeutendes Kloster, das durch mehrere historische Ereignisse geprägt war, darunter die Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg und die Aufhebung durch den Fürstbischof Friedrich Wilhelm von Westphalen. Die Gebäude wurden später als Priesterseminar und Armenhaus genutzt und sind heute Teil des St. Bernward-Krankenhauses. Im Inneren der Anlage befindet sich die wiederhergestellte Kirche aus dem 17. Jahrhundert, die als Krankenhauskirche dient. Das barocke Torhaus mit Skulpturen der Strahlenmadonna, Johannes des Täufers und des Heiligen Bruno von Köln ist ein weiteres Zeugnis der Geschichte. Die Gebäude und Räume sind heute im Krankenhaus untergebracht und dienen der medizinischen Versorgung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kartause
- Ort
- Hildesheim
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